Do, 19.5.2016 • Tag 13: Derry  ➟  Belfast


"Iren sind wie Schotten. Nur ohne Rock"

- Arbeitskollege eines deutschen Freiheitscampers, 2016



So, Donnerstag der 19.

Ich habe um kurz nach acht meinen Platz geräumt. Kam natürlich super weg. Es regnet ziemlich heftig. Der Verkehr geht, aber Spaß ist etwas anderes. Was auf der A2 Richtung Coleraine, bzw. Portrush nervt ist, daß jede Meile ein Roundabout kommt. Ein Kreisverkehr.

Was ein extrem lästiges fahren ist, weil man ständig abbremsen und durch den Kreisverkehr muss. Der teilweise dreispurig ist. Wobei das komischerweise ganz gut funktioniert. Bei den zweispurigen habe ich immer noch so meine Schwierigkeiten. Da verstehe ich auch noch nicht so ganz, wann wer links abbiegt oder nicht.

Manchmal glaube ich auch, daß denen das völlig egal ist, weil so wie ich es verstanden habe ist es so, daß man auf der linken äußeren Spur bleibt wenn man die erste Ausfahrt raus fahren will. Fährt man die zweite oder dritte Ausfahrt raus bleibt man auf der inneren oder mittleren Spur.

Das scheint aber auch nicht immer wirklich umgesetzt zu werden.

Ich habe mir ja gestern in Derry Geld geholt d.h. ich laufe jetzt mit dem albernen Geld rum. "Hey, das ist Pfund Sterling!", "Sag ich ja! Mit dem albernen Geld".

Ich habe gestern für acht Pfund das T-Shirt gekauft, das ich heute natürlich wieder überhabe. Nachdem ich alles schön in Euro bezahlt hatte muss ich jetzt in Pfund bezahlen. Da muss man natürlich schauen, daß man nicht zu viel von dem Geld abhebt, denn ich muss es sonst im Zweifel wieder zurücktauschen.

Ich hatte aber auch kein Stück daran gedacht, meine möglichen Restbestände aus dem Urlaub 2013 in England und Schottland mitzunehmen. Ich habe deshalb gestern 40 Pfund aus dem Automaten gezogen.

Dann muss man beim Navi wieder alles umstellen, weil man hier ja Meilen hat. Mein alter Transit hatte noch einen inneren Meilenring in der Geschwindigkeitsanzeige. Der neue hat's nicht.

Weshalb man immer ein bisschen gucken muss. 80 Km/h auf dem Tacho entsprechen 50 Meilen pro Stunde. 36 Km/h sind 20 mph. 48 Km/h sind 30 mph. Das sind so die gängigen Geschwindigkeiten. Aber das bekommt man irgendwann auch hin.

Und wie ich ja bereits schon festgestellt hatte, scheinen die Zahlen bei der Meilenangabe langsamer runter zu ticken als bei Kilometer.

Ich bin jetzt grobe Richtung Giant's Causeway unterwegs. Mal sehen, was mich dort erwartet. Ich kann kaum glauben, daß ich schon seit 13 Tagen unterwegs bin und ich den höchsten geographischen Punkt dieser Reise bald erreicht habe.

Danach geht es dann - zumindest geographisch - nur noch bergab. Richtung Heimat. Da mag man gar nicht drüber nachdenken.

Ein kleiner Unterschied hier in Nordirland ist, daß man auf den Straßen 50 Meilen fahren darf. Also 80 Km/h. Auch mal durch ein Dorf durch anscheinend. Während in der Republik dann 100 Km/h angesagt sind.

Das finde ich persönlich gar nicht mal schlecht. Ich muss gestehen, daß ich mich sehr verliebt habe in die Republik Irland. Und daß ich Nordirland ein bisschen wie ein Fremdkörper empfinde. Es ist nicht mein Irland. Es ist etwas anderes.

Puh, ich muss gerade stark abbremsen. Von Sicherheitshinweisen halten Sie hier nicht viel. Da kann man 80 fahren und hinter der nächsten Kurve stehen sie und du bretterst Ihnen fast hinten rein. Ein Schild von wegen Staugefahr hätte hier ganz gut getan.

Das eine ist so die Republik Irland, die Freiheitskämpfer, die Underdogs. Das andere ist Nordirland, der von den Briten gepamperte, annektierte Teil der Insel. Aber, wir kommen schon klar.



Du fährst ohne Ende kilometerlang auf der A37 und da ist nicht großartig irgendwas. Und dann kommt auf einmal McGill's Car Service. Da denkst so: "Was machen die hier mitten in der Botanik?"

Gut, dann kommen noch einige Häuser, aber ich bin bestimmt schon 20 Kilometer außerhalb von Derry. Also, wer fährt zu McGill's Car Service, um da seine Karre reparieren zu lassen? Es ist ja nicht so, daß man weit weg von allem wäre. Irgendwo in der Ödnis mit seinem Auto liegen geblieben und 100 Km um einen herum ist keine einzige Werkstatt. Da wäre man schon froh, wenn die Werkstatt nur 20 Km von einem entfernt wäre. Aber 20 Km außerhalb einer Stadt eine Autowerkstatt zu haben, wo sonst niemand ist, ist schon komisch.Sternchen



Die Preise in Irland und Nordirland sind etwa gleich. Vom Preisschild. Nur ist das Pfund ja noch mal fast 1/5 mehr wert.



Portrush Auch hier hat man diese herrliche Art, daß man den Motor laufen lässt, während man 10 Minuten lang im Auto sitzt. Es ist irrsinnig windig und dadurch auch extrem kalt und unangenehm hier in Portrush. Meine Ohren!

Ich hatte in der Republik schon einige Kfz-Kennzeichen gesehen, die irgendwie britisch aussahen, aber nicht so richtig zum Schema der anderen britischen Kennzeichen passte. Das scheint also so zu sein als wenn Leute in Nordirland eigenständige Kennzeichen hätten, die zwar dem Design entsprechen, aber eben auch nicht so ganz.

Gelbe Platte mit schwarzen Buchstaben. Und während die Festlandsbriten eher sowas wie zwei Buchstaben, zwei Ziffern, drei Buchstaben haben, hat man dann hier drei Buchstaben und 4 Ziffern, also LKZ 8790 zum Beispiel oder ONZ 7323. So in der Richtung.

Ich bin in Portrush ein bisschen an die Bay gegangen und habe Fotos gemacht, aber es ist so unsagbar windig, das macht nicht so sehr viel Spaß.

Ich glaube, wenn hier Sonnenschein ist, dann kann das ja eine sehr schöne Ecke werden, mit einem sehr weitläufigen Strand. Nur, da muss das Wetter besser werden.



Hinter Portrush, Blick Richtung Giant's Causeway Blick auf Portrush Die ins Meer abgerutschte Kirche von Dunluce Castle Dunluce Castle Auf dem Weg von Portrush zur Old Bushmills Distillery kommt man am Dunluce Castle vorbei, das auf einem Felsvorsprung steht. Und wo das hier gerade so kalt und windig ist möchte man wissen, wie sie das früher ohne Zentralheizung gemacht haben.

Schließlich ist es ein ziemlich altes Gemäuer. Das musste man dann alles mit Kaminen und Öfen warm halten. Und man fragt sich, warum sie ihr Schloss in eine solche windige und kalte Ecke stellen. Wie haben die dat Dingen im Leben nur warm gekriegt?



Old Bushmills Distillery, yes! Erst einmal ziemlich schwierig, einen Parkplatz für meine Karre zu finden.

Der Parkplatz ansich ist groß genug, aber es gibt wenig Möglichkeiten, sich mit einem längeren Fahrzeug irgendwohin zu stellen. Es sei denn, man täte so, als wäre man ein Bus.

Im Visitor Center selber gibt es dann leider kein WLAN, das ist gerade abgekackt, dafür gibt es Konfusion darüber, was eigentlich so eine Tour kosten soll.

£3,50 oder £7,50 oder vielleicht auch mehr und ehrlich gesagt habe ich keine Lust darauf, jetzt Kohle dafür raus zu hauen. Was ich jetzt gesehen habe war 7,50. Und ich habe in Schottland eine Tour mitgemacht. Ich weiß, wie eine Whiskydistillerie von innen aussieht. Bei Glenfiddich bekam man hinterher sogar noch drei Whiskys verschiedener Altersstufen.

Letztenendes wollen Sie einem doch ihre Produkte nahebringen und würden es gern sehen, wenn man am Ende einer Tour eine Flasche von dem Zeug mitnimmt.

Womit ich jetzt auch nicht das Problem hätte. Ich werde auch noch eine Flasche davon kaufen, aber daß man für so eine geführte Werbetour dann doch noch Geld bezahlen muss, da habe ich ehrlich gesagt keinen Bock drauf. Das ist eine Werbeveranstaltung für die Firma.

Das ist jetzt alles nicht so schlimm, denn ich wäre ohnehin in die Gegend hier gefahren. Ich werde das Geld für eine Tour lieber in eine Flasche Whisky investieren, die ich dann mit nach Hause nehme. SternchenSternchen



Am Giant's Causeway Am Giant's Causeway Am Giant's Causeway Am Giant's Causeway Am Giant's Causeway Am Giant's Causeway Am Giant's Causeway Am Giant's Causeway Am Giant's Causeway Am Giant's Causeway Am Giant's Causeway Am Giant's Causeway Am Giant's Causeway Am Giant's Causeway Am Giant's Causeway Das Timing für den Giant's Causeway war perfekt. Man kommt dort an und wird gleich auf einen Parkplatz geleitet.

Ich hatte anfänglich etwas Sorge, hier nicht wieder weg zu kommen, aber ich hatte gleich einen richtig guten Parkplatz zugewiesen bekommen. Wo ich auch gut wieder weg komme.

Dann geht man ins Besucherzentrum und wenn man hier parken will kostet das ganze 9 Pfund. Man kann auch so zum Giant's Causeway gehen, aber will man parken und/oder das Besucherzentrum nutzen, muss man zahlen.

Gut, habe ich gemacht. Letztenendes geht es einem guten Zweck zu. Nämlich dem National Trust, in dem ich auch schon mal Mitglied war für eine meiner UK-Touren.

Da habe ich dann auch mehrere Ziele besucht, die vom National Trust verwaltet werden und deren Eintritt eingeschlossen waren in dem Jahresabonnement.

Für dieses Jahr hat es sich nicht gelohnt, Mitglied beim NT zu werden, denn ich hatte nur zwei Ziele auf dem Zettel, die vom NT verwaltet und gepflegt werden. Und in der Republik Irland gilt die NT-Karte nicht, denn es ist eine reine UK-Organisation.

Man bekommt im Besucherzentrum einen Audio-Guide, den man sich auch auf Deutsch einstellen kann. Es ist manchmal ein bisschen viel Gesabbel, aber ansonsten sehr gut und informativ erzählt.

Wenn man aus dem Besucherzentrum herauskommt geht man eine Asphaltsstraße runter zum Giant's Causeway. Danach wird es dann etwas schotterartiger.

Wenn man weitergehen will als bis zu den Säulen des Causeways, geht man durch das Tor der Riesen.

Man kann dann dort auf verschiedenen Pfaden, die mit unterschiedlichen Farben markiert sind, weitergehen. Unter anderem kann man an der sogenannten "Orgel" vorbei und noch weiter an der Küste entlang gehen.

Das tat ich auch auch noch ein kurzes Stück, denn ich musste ja auch noch wieder zurück zum Auto.

Insgesamt kann man wohl 33 Meilen an der Küste auf einem Pfad entlang gehen, wenn man der Internetseite des Causeways Glauben schenken kann.

Vom Besucherzentrum aus fährt ein Bus im Pendelverkehr die halbe Meile zu den Säulen. Für ein Pfund gönnte ich mir die Rückfahrt zum Besucherzentrum.

Und just, wo ich aus dem Besucherzentrum heraustrete und auf dem Weg zum Auto bin, fängt es an, zu pieseln. Und zwar gar nicht mal so wenig.

Wäre ich jetzt auf dem Weg vom Causeway zurück zum Auto wäre es noch gegangen. Aber auf dem Weg zum Causeway hin wäre es doch jetzt sehr unangenehm geworden.

Unangenehm wird es auch immer wenn so eine Horde Japaner einfällt oder Chinesen, die dann stundenlang dort rum sitzen, wo man fotografieren möchte. Und natürlich muss auch jeder von ihnen einzeln fotografiert werden. Ich hatte Glück und konnte noch Fotos machen bevor sie da waren. Ansonsten hätte ich es nicht ohne Asiaten im Bild geschafft.

Bitte nicht falsch verstehen. Ich habe nichts gegen Asiaten, aber ich hasse es, wenn sie in meinem Foto sind und es mir damit versauen.

Vielleicht hat man aber auch nur Probe gesessen und wird die Basaltsäulen des Giant's Causeways bald irgendwo in Asien nachbauen.

Sehr interessant anzusehen, diese wabenförmigen, aus dem Boden aufragenden Basaltsäulen. Mal größer, mal kleiner. Teilweise auch in der Felswand zu sehen.

Was dann als die Orgel des Giganten bezeichnet wird. Der Finn McCool ist ja der Giant, um den da geht. Es ist alles sehr schön anzusehen. Es hat sich gelohnt, hierher zu fahren.

Und ich habe jetzt lieber zehn Pfund ausgegeben hierfür als für die £7,50 bei der Whiskybrennerei.

Jetzt geht es weiter zur Carrick-a-Rede, der Insel mit der Hängebrücke.

Ich weiß nicht. Bei dem Wetter werde ich wohl nicht aussteigen und ich habe auch nicht vor, über die Hängebrücke zu gehen. Mal schauen, ob man da was sieht. Ansonsten fahr ich wieder weg.

Danach sind dann noch die Dark Hedges dran.

Und dann würde ich gerne noch einmal in einen Supermarkt der Marke ASDA einfallen. Aber jetzt gibt es erst mal ein Käffchen, denn der ist gerade durchgelaufen.



Ich kam gegen 11:55 am Giant's Causeway an. Und war um 14:25 Uhr wieder am Auto.



Der Causeway war ja jetzt schon recht gut besucht. Da war ein Haufen Menschen da.

Wie schlimm muss das sein, wenn man wirklich in der Hochsaison ankommt und auf jeder dieser Säulen ein Mensch sitzt. Das muss ja ein fürchterliches "sich auf die Füße treten" sein. Ich fand es jetzt ok. Nervig genug, daß da schon andere Leute sind. Ich hasse andere Leute, das ist bekannt.

Ich hasse vor allem andere Leute in meinen Bildern, das ist noch bekannter. Das hat schon gereicht. Wenn da jetzt noch 10.000 Menschen dazukommen am Tag dann wird's auch mal richtig volle da. Dann macht's auch - glaube ich - nicht mehr so richtig Spaß. So war es ok.

Man kann sich aus dem Weg gehen und dann hast du - wenn nicht gerade Japaner oder Chinesen da sind - 10 Sekunden gewartet, dann sind die weggegangen. Der Asiate als solcher ist halt anders. Die stehen einem ständig im Bild rum.

Aber glücklicherweise haben sie auf ihren Touren so wenig Zeit, daß sie nicht lange bleiben können und wieder zu ihrem Bus zurück müssen, der sie weiter durch die Gegend kutschiert auf ihrer Tour "Eine Woche quer durch Europa".

Allerdings sind meistens leider immer irgendwelche Asiaten vor Ort, die einem ins Bild latschen oder einfach nicht weggehen von der Stelle, die man fotografieren möchte. Da heißt es Nerven bewahren.



Am Giant's Causeway Blick Richtung Giant's Causeway Carrick-a-Rede habe ich ausgelassen, da gerade ein wolkenbruchartiger Regenguß runterkam. Unglaublich

Ich war zwar auf dem Gelände, habe aber am Kassenhäuschen des Parkplatzes gefragt, ob ich eben kurz mal wenden kann, weil ich herzlich wenig Lust hatte, bei diesem Wetter über eine Drahtseilbrücke zu laufen auf eine Insel, auf der nichts ist, und dann wieder zurück zu tigern.

Im Zweifel wäre ich in dem Augenblick, in dem ich auf der Brücke war, tierisch naß geworden.



Dark Hedges, bekannt aus "Games Of Thrones" Ich war auf der Suche nach den Dark Hedges. Jene Straße, die man durch die Fernsehserie "Games Of Thrones" kennt. Ich habe die Serie noch nie gesehen.

Aber ich habe Bilder gesehen und mir gesagt, das möchte ich mir ansehen, vor allem weil es eh in der Gegend liegt, wo ich unterwegs war.

Leider gibt es keine Ausschilderung und zudem kannte mein Navi diese Allee mit den dicken Bäumen rechts und links der Straße nicht. Also, schon. nur nicht unter diesem Namen.

Und da mußte ich doch mal das Datenroaming in Anspruch nehmen. Hat mich auch nur 2 Euro gekostet. Aber 1½ Meilen vorher taucht dann mal ein Schild auf.

Die genaue Adresse ist Bregagh Rd, Stranocum, Ballymoney BT53 8TP.



Dark Hedges. Eine wirkliche ganz nette Allee. Man kann schön hindurchfahren und vorher noch Fotos machen. So wie all die anderen auch.

Zum Glück war nicht ganz so viel los und ich konnte Bilder machen, auf denen man kaum Menschen sehen kann. Wichtig für mich.

Jetzt bin ich auf dem Weg nach Belfast. Ich wollte eigentlich erst noch ein wenig in der Gegend bleiben und morgen nach Belfast fahren, aber dann dachte ich: "Was soll's, fahr ich halt heute schon hin".

Gestern hatte mich der Wind ja auch schon ganz schön mitgenommen. Heute auch und ich bin ja fürchterlich empfindlich, was Wind angeht. Mir tun die Schultern unglaublich weh vom hochziehen und gegen den Wind stimmen. Es regnet zur Zeit fürchterlich und ich werde gleich noch einmal einkaufen fahren.



5 Pounds Sterling Die Fussel hier machen einen auch wuschig. Es gibt die Bank of Ireland, und es gibt die Ulster Bank. Beide Banken gibt es aber auch in Nordirland. Und dann steht oben auf dem nordirischen 5-Pfund-Schein drauf "Bank of Ireland" und weiter unten "At Belfast / Bank of Ireland (UK) plc".

Die Ulster Bank gibt auch Pfundnoten raus. Da steht dann oben Ulster Bank drauf. Ist schon komisch, daß die Engländer ihre Pfundnoten ausgeben, die Schotten und die Nordiren. In einem gemeinsamen Königreich. Aber trotzdem nimmt nicht jeder problemlos die Banknoten der anderen an.

Na, Hauptsache DIE kommen klar.



Belfast, City Hall Ich bin ja nun wahrlich kein Feigling. Äh, doch! Ich habe mich kurz nach neun noch einmal in die Innenstadt von Belfast aufgemacht. Ganz ehrlich, hier läuft aber auch Volk rum. Ich weiß ja nicht ob der Insulaner als solcher grundsätzlich ein aggressives Potenzial hat. Ich dachte sowas kennt man bisher nur von den Engländern.

Aber es ist jetzt kurz vor zehn, so etwas um den Dreh, und was hier für Leute schon in angetrunkenem Zustand durch die Gegend eiern ist sagenhaft.

Französische Schulklassen, die sich aufführen, alter Schwede, das müsste man mal bei den machen in ihrem beschissenen Kaff. Dann würden sie aber pikiert gucken. Kaum ist man mal aus seinen Froschfresserland raus lässt man gleich den dicken Maxime raushängen.

Ich gehe jetzt zurück zu meinem Autochen und mache mich morgen noch einmal auf in die Stadt.



Ich war heute in einem Lidl drin, den man hier ja "Liddl" nennt. Die Bediensteten waren anscheinend untereinander mit Bluetooth-Headsets oder ähnlichem verbunden. Plötzlich sagte der Mensch an der Kasse etwas und ein anderer, der wegging sagte auch etwas.

Die haben sich also während der eine gegangen ist unterhalten. Wo man auch zuerst denkt, daß der Typ einen an der Marmel hat. Und dann stellt man fest, daß der sich mit jemandem unterhält. Ich weiß ja nicht, ob man das unbedingt braucht. Sternchen SternchenSternchen

Auch beim Lidl sind die Preise wie bei uns. Nur daß es eben Pfund sind.



Sternchen Okay, McGill Cars liegt kurz vor Coleraine. Einer Kleinstadt. Also doch nicht ganz so schlimm in der Botanik



Sternchen Sternchen Ich habe am Ende der Tour in der Republik einige Flaschen Whiskey gekauft. Ich denke, bei Bushmills hätte ich weniger bezahlt. Zumindest für den Bushmills Whiskey.



Sternchen Sternchen Sternchen Im Juni 2017 hat man diese Headsets auch bei meinem Lidl in Hamburg.


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