Sa, 10.5.2014 • Tag 9: Linköping  ➟  Trosa


Es ist Sonnabend und ich bin schon eine Woche unterwegs. Die Nacht war eine der besseren. Gut geschlafen, keine Nackenschmerzen, nicht erfroren. Frühstück und los.

Ich mache mich auf nach Nyköping. Aber ich hatte sowas von keine Lust auf Stadtbummel. Ich hatte auch kaum etwas auf der Agenda für Nyköping. Deshalb gleich weiter zum Naturum Stendörren. Das kann man machen. Besonders bei gutem Wetter. Was heute nicht war. Vom Aussichtsturm war nicht viel zu sehen von der Landschaft. So neblig war es. Langsam nur klarte es auf.

Auf dem Weg zum und vom Aussichtsturm, der laut eines Schildes 100 Meter entfernt sein sollte, das Schild aber nicht wirklich die Richtung zeigte, so daß man in Entdeckermarnier durch den Wald stapft und fährtenlesergleich den Weg sucht, kommt man an einer Plastikkuh vorbei, die wenige Meter hinter einer Pforte im Zaun steht.

Schärengarten im Naturum Stendörren Kaum ist man in der Nähe der Kuh hört man plötzlich lautes Gemuhe. Damit soll wohl dargestellt werden, daß die Kuh früher mal im Wald gelebt hat.

Ist jedenfalls ganz witzig, beim ersten Mal bekommt man schon einen Schrecken. Zudem kann man immer hören wenn sich jemand der Stelle nähert. Wenn plötzlich wieder lautes Muhen zu hören ist.

Ich bin dann noch etwas im "Schärengarten" gewandelt und dann wieder zum Auto. Als ich dort ankam setzte der Regen wieder ein. Ich möchte da echt nicht sein wenn hunderte Touris rumstrolchen. So war es okay. Wenn man in der Nähe ist (Stockholm ist ja nicht weit), aber extra von weit her anreisen.. hmm..

In jedem Fall ist der Schwede hart genug, sich den Picknickkorb zu schnappen, durch den Niesel zu latschen und zur Not auch unter dem Regenschirm zu picknicken.



Trosa Dann ging es nach Trosa. Ich parkte erst etwas vor dem Zentrum und spazierte etwas durch Trosa Richtung Hafen. Dort entdeckte ich einen anderen Parkplatz. Ich entschloß mich, hier zu pennen.

Ich schlenderte am kleinen Fluß entlang, der durch Trosa fließt und in den Hafen mündet. Und ich meine, einen kleinen Fischotter im Fluß gesehen zu haben. Für einen Biber war es zu klein.

Sowas hat man in Trosa im Garten Trosa finde ich toll. Macht Spaß und der Spaziergang am Fluß ist klasse.

Aus dem Coop Konsum holte ich mir für 51 Kronen 2 Hähnchenschenkel und einen 400Gr-Pott Kartoffelsalat. Kann man machen, den Salat. Etwas Gewürze dazu (wenn man hat), dann paßt es.

Von den Schenkeln fiel mir ein Stückchen runter, was sich später ein Rabe holte, der aber mit dem Fleisch gut zu tun hatte. Die Schenkel waren aber auch soweit okay.



Gegen 19:00 wechselte ich den Platz und parkte ca. 200 Meter weiter am Gästehafen bei den richtigen "WoMos". 100:- wollte man dort. Ich brach wieder auf und erkundete die vorgelagerte Insel. Am Ende der Straße wie immer ein Campingplatz. Nix mit ans Wasser kommen. Auf der Insel steht dann schon mal ein Häuschen auf einem Schärenhügel oder wie das heißt. Also.. auf´m Felsen oben drauf.

Ich parkte wieder an meinem alten Platz, nahm mein Tagebuch und eine Dose Cider und setzte mich ganz ans Ende des Kais. Von einer der Inseln nebenan kommen abgefahrene Laute. Vögel kreischen, Frösche quaken. Im Dunkeln hätte ich Angst. Auf der Insel vorhin sah ich erst ein Reh ungestört grasen, dann 3 in einem Garten. Völlig unbeeindruckt. So, es wird arschkalt. Ab zum Auto.


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